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Nachdem ich im zarten Alter von 8 oder 9 Jahren dem Akkordeonunterricht erfolgreich, aber psychisch und akustisch leicht geschädigt fernbleiben konnte - nur meine kleinen Brüder (Zwillinge) mussten dran glauben und jahrelang Volkslieder spielen – und ich mit 11 Jahren statt meiner ersehnten, gezackten "BC Rich" Metal-Axt von meinen Eltern nur eine Nylonstring für den klassischen Unterricht bekommen hätte, kam ich leider erst relativ spät aktiv zur Musik, nämlich als ich mir kurz vor dem Abi meine erste E-Gitarre selbst leisten konnte, einem Ferienjob sei Dank.
Es wurde eine schwarze Ibanez und ein gebrauchter "Music-Man" Amp, Jahre später kam dann tatsächlich und freiwillig noch eine Nylonstring hinzu,doch wir wollen nicht abschweifen ...
Nach einigen autodidaktischen Jahren konnte ich mir sogar eine Weile lang Unterricht leisten, dummerweise habe ich zu der Zeit auch meinen Music-Man Verstärker für damals 50 DM (!) an einen jugendlichen Punk verkauft, um mir meinen ersten Marshall leisten zu können ...
seitdem gilt die Devise "nie mehr ein Instrument oder einen Verstärker verkaufen"!

Bandmässig fanden die ersten Gehversuche erst zuhause im Keller mit besagten Brüdern (die sich statt Akkordeons nun u.a. Bass und Schlagzeug besorgt hatten) und eigenen Song-Ideen, später dann an der Uni statt - hier wurde gecovert was das Zeug hielt, von den "Four Non Blondes" über Toto bis hin zu Gary Moore.
Nach der Uni ging es dann steil ins Berufsleben und die Gitarre hing erst einmal ein paar Jahre am berühmten Nagel, bis ich mir eines Tages 2004 zufällig am Bahnhofskiosk nach Jahren mal wieder die "Soundcheck" kaufte (weil 'ne DVD dabei war...) - und da hörte ich den für mich geilsten Stratsound seit Jahren, nämlich in einem Video von Thomas Blug("I'll be there", von seiner Live-DVD "Live In Raalte, NL",  sehr zu empfehlen!).
Das hat mich tatsächlich nicht nur zurück zur Gitarre, sondern auch zur Stratocaster gebracht, ein paar Monate später hatte ich meine "American Deluxe 50th Anniversary Strat" und war wieder fleißig am Üben!

2006 stieß ich dann durch eine Thomann-Anzeige auf Noel und Günes, die eine Thin Lizzy Tribute-Band gründen wollten, was auch total Sinn machte, nicht zuletzt da Noel wie Phil Lynott direkt aus Dublin stammt! So spielte ich einige Jahre zusammen mit den Jungs. Die Band gibt es heute in anderer Besetzung übrigens wieder als "Twin Lizzy", und zumindest Noel und ich sind noch vom "Original" dabei :)

Nebenbei gab es noch ein paar kleinere bzw. kürzere, mehr oder weniger flüchtige Projekte ("Vandes", "The Hashbrowns",...)
Da es mit den Jahren aber immer schleppender und unregelmäßiger lief, und es auch bei Twin Lizzy unfreiwilligen Leerlauf durch Besetzungswechsel und Verletzungen gab, war ich nicht abgeneigt, als mich schließlich im Sommer 2017 Uwe "Schnappinger" Schmitz anfragte, ob ich nicht Lust hätte, es mal bei "Bloody Ernesto" an der Gitarre zu versuchen, nachdem der langjähriger Sänger und Gitarrist Rainer die Band verlassen hatte, um in den sicherlich wohlverdienten Ruhestand zu gehen.

Und auch wenn den Jungs und natürlich dem Mädel ein neuer singender Gitarrero lieber gewesen wäre, durfte ich (zumindest bis jetzt) dennoch dabei bleiben, obwohl ich erwiesenermaßen ganz und gar nicht singen kann - toi, toi, toi!

Aber Akkordeon spiel' ich nicht, das sag ich euch!!

Stefan